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Geschlossene Immobilienfonds
Immobilienbeteiligung Immobilien Immobilienbeteiligungen Immobilienfonds
Immobilienfondsbeteiligung
Geschlossene deutsche
Immobilienbeteiligungen
Bei den geschlossenen
inländischen Immobilienfonds handelt es sich
meist um (gewerbliche) Groß-Immobilien, die sich der
Einzelne nicht allein kaufen kann. Diese Immobilie(n) werden von einer
Gruppe privater Anleger zusammen erworben oder gebaut. Der private
Investor handelt hier, wie es sonst nur institutionelle Anleger können.
Die Vermietung und Verwaltung der Immobilie(n) übernehmen darauf
spezialisierte Manager für die Anleger. Geschlossene
Immobilienfonds Immobilienbeteiligung Immobilien Immobilienbeteiligungen
Immobilienfonds Immobilienfondsbeteiligung
Die spezifischen Vorteile bzw. Nachteile von Geschlossenen
Immobilienfonds sind im Vergleich zur Direktinvestition
in eine Immobilie insbesondere in folgenden Bereichen zu suchen:
 | die Höhe der Investition kann beim GIF den
steuerlichen Notwendigkeiten exakt angepasst werden, |
 | "Poolen" von Mieteinnahmen führt zu
einer erhöhten Ertragssicherheit, |
 | geringe Mindestinvestition,
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 | der Einzelne kann die Vorteile einer Groß-Immobilie
nutzen (z. B. Fixkosten-Degression), |
 | spezifische steuerliche Vorteile. |
Als Nachteil ist anzusehen, dass die Entscheidungsfreiheit des
Einzelnen nur eingeschränkt gegeben ist. Es müssen unter den
Gesellschaftern Mehrheitsentscheidungen herbeigeführt werden, die
teilweise gegen die Interessen einzelner Gesellschafter laufen können. In
diesem Punkt findet eine Unterscheidung zur Direktinvestition in eine
Immobilie allerdings nur dann statt, wenn sich der Investor eine gesamte
Immobilie allein kauft. Im Bereich einer Eigentümergemeinschaft
beispielsweise tun sich die gleichen Probleme wie bei der
Fondskonstruktion auf.
Geschlossene Immobilienfonds
Immobilienbeteiligung Immobilien Immobilienbeteiligungen Immobilienfonds
Immobilienfondsbeteiligung
Manche geschlossenen Immobilienfonds haben
durch eine Diversifizierung auf unterschiedliche Objekte an verschiedenen
Standorten eine Risikoreduzierung vorgenommen.
In den nächsten Jahren werden für den
Standort Deutschland für gewerbliche Immobilien tendenziell steigende Mieten
vorhergesagt. Durch die Koppelung des Kaufpreises an die erzielten
Jahresnettomieten, werden so stille Reserven im Fonds gebildet.
Aus Geschlossenen Immobilienfonds erhalten die Anleger laufende Erträge
aus dem Überschuss der Mieteinnahmen über die Ausgaben für
Zins, Tilgung, Bewirtschaftungskosten und Sicherheitsrücklagen.
Bei guten Fonds liegen diese jährlichen Barausschüttungen bei 5
- 7 % der Bareinlage bei gleichzeitiger Tilgung der Fremdfinanzierung.
Geschlossene Immobilienfonds
Immobilienbeteiligung Immobilien Immobilienbeteiligungen Immobilienfonds
Immobilienfondsbeteiligung
Bei den Erträgen soll dabei nicht nur auf die Ausschüttungen geschaut
werden, sondern es sollen auch die Tilgungsleistungen bei
den Darlehen Berücksichtigung finden. Ertragsstarke Fonds beginnen ihre
Tilgung meist mit 1 - 2 % der Darlehenssumme ab dem ersten vollen
Vermietungsjahr und haben nach 10 Jahren 15 - 20 % des Gesamtdarlehens
bereits getilgt. Die Einschätzung hinsichtlich der Bonität
einer Immobilie durch die Bank zeigt sich zudem in der Tatsache, dass bei
den KG-Fonds nur auf das Gesellschaftsvermögen und nicht die persönliche
Bonität des Anlegers abgestellt wird. Wenn dann vom gesamten Fondsvolumen
inkl. aller Werbungskosten ein Volumen von 50 - 60 % mit einem
Bankdarlehen ohne Haftung für die Anleger versehen wird, scheint die Bank
diesem Objekt einen erheblichen Wert beizumessen. Dies kann ein gutes
Indiz für die Güte eines Immobilienfonds sein. Grundsätzlich ist es schwer, hinsichtlich der "richtigen" Höhe
der Fremdkapitalquote eine Aussage zu treffen. Die Höhe des negativen
steuerlichen Ergebnisses im Beitrittsjahr hängt ursächlich mit der
Fremdfinanzierungsquote zusammen. Je höher die Fremdfinanzierung ist, desto
höher wirkt sich die Abschreibungsquote auf das geringere Eigenkapital zu
Gunsten einer höheren Anfangssteuerersparnis aus.
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