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    KGAL Sea Class 11

Capesize-Bulker "SC Lotta"

Der Markt für Schüttgüter
Mit dem Voranschreiten der Industrialisierung in den Schwellen- und Entwicklungsländern nimmt auch deren Bedarf an Rohstoffen zu. Da diese Länder nicht in ausreichendem Maße über die erforderlichen Rohstoffvorkommen verfügen, sind sie auf den Import angewiesen. Die seewärtig in Bulkern transportierten Güter umfassen unter anderem Kohle, Eisenerz und Getreide.

Die Transportnachfrage
Die Entwicklung der Nachfrage nach Erz und Kohle, aber auch nach anderen Rohstoffen bewirkte ein signifikantes Anwachsen der Transportnachfrage für diese Güter. Nach Einschätzung von Marktexperten wird die Transportleistung in der Massengutschifffahrt bis 2011 jährlich um rund 5,2%, für Bulker der Größenklasse Capesize um bis zu 6% zunehmen.

Die Flotte der Capesize-Bulker
Die Flotte der Capesize-Bulker umfasst derzeit 868 Schiffe (Stand Februar 2008). Nach dem derzeitigen Auftragsbestand wird in den nächsten Jahren die Flotte stärker als die Nachfrage nach Transportleistung wachsen. Einflussfaktoren hinsichtlich der Flottenentwicklung sind vor allem das Verschrottungspotenzial derzeit noch betriebener älterer Schiffe sowie die positive Einschätzung des Marktes hinsichtlich des Bedarfs von Capesize-Bulkern.

Der Chartermarkt
Seit September 2002 ist ein Boom der Fracht- und Charterraten zu verzeichnen, der zu bislang unerreichten Ratenniveaus ausführte: Beispielsweise wurden für moderne Capesize-Bulker (170.000 dwt) im Jahr 2006 noch einjährige Zeitcharterraten in Höhe von rund USD 35.000 pro Tag abgeschlossen. Ende 2007 wurden hingegen historische Höchstraten von rund USD 170.000 pro Tag erreicht. Aktuell sind Charterraten in Höhe von rund USD 136.500 pro Tag erzielbar (Stand 27.03.2008).

Der Charterer
Ab dem Tag der Eigentumsübernahme ist die „SC Lotta“ für einen Zeitraum von rund fünf Jahren an Kleimar N.V. verchartert. Navios Maritime Holdings Inc., die Muttergesellschaft des Charterers, hat sich verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass der Chartervertrag vollständig und während der gesamten Laufzeit erfüllt wird.

Die international renommierten Schifffahrtsexperten von Dynamar B.V. bewerten die Bonität von Navios Maritime Holdings Inc. in ihrem Gutachten vom 25.01.2008 auf einer Skala von 1 (geringes Risiko) bis 10 (hohes Risiko) mit der Note 3.

Der Chartervertrag
Die Fondsgesellschaft hat mit dem Kauf des Schiffes einen Zeit-Chartervertrag übernommen. Dieser verpflichtet die Fondsgesellschaft, das Schiff in technisch und personell voll ausgerüstetem und betriebsbereitem Zustand dem Charterer zur Verfügung zu stellen. Die „SC Lotta“ ist für fünf Jahre für eine Charterrate in Höhe von USD 47.250 pro Tag (abzüglich 3,75 % Kommission) verchartert. Im Anschluss an diese Beschäftigung werden USD 38.000 pro Tag (ohne Kommission) unterstellt.

Betriebskosten
Der Bereederer V. Ships Germany hat für das Jahr 2009 Betriebskosten in Höhe von USD 5.700 pro Tag budgetiert.  Zu diesem Budget werden zusätzlich USD 300 pro Tag als Sicherheitsreserve berücksichtigt. Im Rahmen der Prognoserechnung wurden die Schiffsbetriebskosten daher mit USD 6.000 pro Tag budgetiert und ab dem 01.01.2010 mit 3,0 % p. a. indexiert.

Darüber hinaus tragen der Initiator und der Asset-Berater, Clarkson Financial Services Ltd., während der Fondslaufzeit für Überschreitungen der kalkulierten Betriebskosten von bis zu USD 500 pro Tag zusammen die Hälfte dieser Betriebskostenüberschreitungen. Bei Unterschreitung der prognostizierten Betriebskosten werden die Kosteneinsparungen entsprechend verteilt.

Die steuerliche Behandlung
Mit der Beteiligung an der Fondsgesellschaft erzielen die Investoren Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Der Gewinn wird pauschal nach der Tonnage ermittelt und unterliegt damit einer begünstigten Besteuerung (Tonnagebesteuerung, § 5 a Einkommensteuergesetz).

Unsere Meinung
Die weit unterdurchschnittliche Fremdkapitalquote, das fünfjährige Zinssicherungsgeschäft und die SBK-Absicherung von Seiten des Reeders und des Initiators reduzieren das Risiko für die Anleger. Insgesamt handelt es sich um ein gutes Angebot mit durchschnittlicher Ertragsprognose vor Steuern und unterdurchschnittlichem Risiko.

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