| Begriff |
Definition |
| Abschattungseffekt |
Dieser
tritt auf, wenn Hindernisse (Bäume, Hügel, Bauten etc.) "Wind
wegnehmen". Dadurch können die Windenergieanlagen nicht die volle
Leistung liefern. Daher ist die Wahl des richtigen windhöffigen Standorts
bei der Projektierung eines Windparks von entscheidender Bedeutung. |
| Absorber |
(lat.:
Aufnehmer) Der wichtigste Teil des Kollektors nimmt die einfallende
Sonnenstrahlung über eine Trägerflüssigkeit (Wasser +
Frostschutzmittel) auf. Diese wird erwärmt und zirkuliert zwischen
Kollektor und Speicher. Ein hoher Wirkungsgrad wird durch die Verwendung
schwarzer Absorber oder, noch besser, durch selektive Beschichtung
erreicht. |
| Absorption |
Im
Absorber wird die einfallende Strahlung von einer Flüssigkeit oder einem
Gas aufgenommen (absorbiert) und in Wärme umgewandelt. Die so gewonnene
Energie wird über den Solarkreis zum Speicher oder anderen Wärmeabnahmestellen
transportiert. Selektive Beschichtungen aus Schwarzchrom oder -nickel
reduzieren die Abstrahlverluste: Die kurzwelligen Sonnenstrahlen dringen
zum Absorberboden ein, die langwelligen Wärmestrahlen, die der Absorber
an die Umgebung abgibt, werden jedoch minimiert. Selektiv beschichtete
Absorber weisen Abstrahlverluste von 10 - 40 % auf. Bei nur geringen Einbußen
des Wirkungsgrades können für die Beschichtung auch Farben wie Gold oder
Blau verwendet werden. |
| Assynchrongenerator |
Die
derzeit am häufigsten eingesetzten Windenergiegeneratoren sind
Assynchrongeneratoren. Durch eine Relativbewegung (Schlupf) zwischen Läufer
und umlaufenden Statorfeld wird ein elektrisches Feld induziert und so
eine Spannung in der Läuferwicklung hervorgerufen. Das damit verbundene
Magnetfeld des Läufers ergibt in Wechselwirkung mit dem Statorfeld die
Kraftwirkung auf den Läufer. |
BHKW (Blockheizkraftwerk)
|
Ein
Blockheizkraftwerk besteht aus einem stationären Motor, der nach dem
Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung sowohl elektrischen Strom als auch Wärme
produziert. Die Effektivität von BHKWs beruht auf der Nutzung der Abwärme,
die in anderen Kraftwerken über das Kühlwasser ungenutzt in Flüsse
geleitet wird. Der hohe Wirkungsgrad der Blockheizkraftwerke macht beträchtliche
Energieeinsparungen möglich. Betrieben werden BHKWs entweder mit Gas, Öl
oder Holz (Holzvergasung), aber auch mit Raps-Methyl-Ester (RME). BHKWs
arbeiten im Gegensatz zur Solartechnik nicht nur mit regenerativen
Energien, spielen aber eine wichtige Rolle im Rahmen der optimalen Nutzung
fossiler Brennstoffe und der Energieeinsparung. |
| Biomasse |
Regenerative
Energieart, bei der Energie (Elektrizität, Wärme) aus Verbrennungs- und
Vergasungsprozessen von organischen Substanzen, wie beispielsweise
Altholz, Futtermittelabfälle, Gülle etc. gewonnen wird. |
| CIS-Zellen |
Dünnfilm-Solarzellen
aus mehreren Schichten von unterschiedlich dotiertem
Kupfer-Indium-Diselenid (CIS). Vorteile der CIS-Zelle: weniger
Materialverbrauch, hoher Wirkungsgrad, preiswerte Fertigung. CIS-Zellen
sind die Dünnschichttechnologie, die als besonders stabil gilt. Sie
zeigen im Vergleich zu amorphem Silizium keine "intrinsischen"
Degradationsmechanismen. Inzwischen werden die Module industriell
gefertigt. |
| Energetische
Amortisation |
(Energierücklaufzeit
oder auch Erntefaktor)
Die Zeitspanne, die eine Solaranlage benötigt, um soviel Energie zu
erzeugen, wie für ihre Herstellung benötigt wurde. Marktübliche
thermische Solaranlagen amortisieren sich nach etwa 4 Jahren - ihre geschätzte
Lebensdauer liegt zwischen 25 bis 30 Jahren. Die Energierücklaufzeiten
von Photovoltaikanlagen sind vergleichbar: PV-Anlagen auf der Basis von
amorphem Silizium haben laut einer Studie der TU Berlin eine energetische
Amortisationszeit von 17 bis 41 Monaten. Kraftwerke, die mit fossilen
Brennstoffen betrieben werden, können sich nicht energetisch
amortisieren, da ständig weitere Brennstoffe verbraucht werden. |
| Generator |
Lat.:
Erzeuger. Generatoren wandeln andere Energieformen in Strom um. In der
Solartechnik wird nur die Gesamtheit der zusammengeschalteten Photovoltaik-Module
als Generator oder Solarkraftwerk bezeichnet. |
| Gondel |
Die
Gondel befindet sich auf dem Turm der Windenergieanlage und beinhaltet den
Maschinenbereich sowie die Elektronik. Die Gondelverkleidung schützt vor
Witterungseinflüssen und wirkt schalldämmend. |
| Kollektor |
wandelt
mittels eines Absorbers die Sonnenstrahlung in Wärme um, die für
Heizung, Brauchwassererwärmung oder thermische Lüftung genutzt werden
kann. Sonnenkollektoren sind neben Speicher und Regelung die wichtigste
Komponente einer thermischen Solaranlage |
| kWh |
Abkürzung
für Kilowattstunde.
1 kWh = 1000 Watt über den Zeitraum von einer Stunde. |
| kWp |
Abkürzung
für Kilowatt-Peak (Spitzenleistung) |
| Nabenhöhe |
Die
Nabenhöhe misst man vom Turmfuß einer Windenergieanlage bis zur Gondel,
und zwar an der Verbindung von Rotorblättern zur Rotorwelle
(Nabe/Horizontalachse) etwa in Höhe der Gondelmitte. |
| Netzverlust |
Netzverluste
sind Energieverluste, die bei der Energieübertragung entstehen. Je
kleiner der Querschnitt des Leiters und je höher der Stromfluss durch den
Leiter ist, desto höher sind die Wärmeverluste. |
| Offshore |
Frei
aus dem Englischen übersetzt, bedeutet Offshore "auf dem Meer".
Damit werden alle Windparks bezeichnet, die auf dem Meer liegen.
Offshore-Windparks zeichnen sich durch eine höhere Leistung aus, weil
sich die Windkraft über die ebene Fläche von Meeren sehr gleichmäßig
und stark entfalten kann. Die Abschattungseffekte sind minimal. In
Deutschland eignen sich Ost- und Nordsee für Offshore Windparks. In den
kommenden Jahren sind mehrere Offshore-Windparks projektiert.
Voraussichtlich im Jahr 2002/2003 wird der erste Offshore-Windpark in
Betrieb gehen. In Europa sind ausschließlich in Dänemark
Offshore-Windparks in Betrieb. |
| OptiSlip |
Diese
Generatortechnik ermöglicht dem Triebstrang der Windenergieanlage eine
Drehzahländerung von bis zu 100 Prozent bei plötzlichen Windböen.
OptiSlip trägt zur Optimierung der Stromqualität bei und vermindert die
Belastung aller Anlagenteile. |
| OptiTip |
Das
microprozessorgesteuerte Pitchregelungssystem OptiTip sorgt für bestmöglichen
Anstellwinkel der Rotorblätter zum Wind. Dadurch erreicht man eine
optimierte Leistungsfähigkeit bei geringer Geräuschentwicklung. |
| Paneel |
(Engl.:
panel): zusammengeschaltete Solarmodule. Alle Module zusammen bilden den
Generator. |
| Parkwirkungsgrad |
Der
Parkwirkungsgrad beschreibt die zu erwartende Abschattungseffekte bei
Windparks und die damit verbundene Beeinflussung des Energieertrages in
Prozent (Verminderung des Energieertrages im Vergleich zur
Einzel-Windenergieanlage). |
|
Peakleistung
|
Die elektrischen
Werte einer Solarzelle - und damit des gesamten Generators ändern sich
entsprechend der Rahmenbedingungen, insbesondere der Beleuchtungsintensität.
In der Photovoltaik wird die maximal mögliche Leistung eines
Solargenerators bei Standardbedingungen als Peak-Leistung definiert, sie
wird in Watt gemessen und als Wp (Watt, Peak) angegeben. Als
Standardbedingung wird eine optimale Sonneneinstrahlung von 1000 Watt pro
Quadratmeter angesetzt, die in Deutschland in den Mittagsstunden eines schönen
Sommertages erreicht wird. Die Peak-Leistung - manche Hersteller bezeichne
diese auch als "Nennwert" basiert also auf Messungen unter
optimalen Bedingungen. Die Nennleistung ergibt sich aus dem Produkt der
Nennspannung und des Nennstroms. Mehr Aufschluss über die Eigenschaften
einer Solarzelle oder eines Generators gibt die Strom/Spannungs-Kennlinie
(s. Abb.)
Wichtig für die Planung einer Anlage ist der (Umwandlungs-) Wirkungsgrad,
der angibt, welcher Teil der Strahlungsenergie in nutzbaren elektrischen
Strom verwandelt wird.
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| Performance
Ratio |
Unter
"Performance Ratio" versteht man in der Photovoltaik das Verhältnis
von Nutzertrag und Sollertrag einer Anlage. Die Performance Ratio einer
Photovoltaikanlage ist der Quotient aus dem Wechselstromertrag und dem
nominalen Ertrag an Generatorgleichstrom. Sie gibt an, welcher Anteil des
vom Generator erzeugten Stroms real zur Verfügung steht. Leistungsfähige
PV-Anlagen erreichen eine Performance Ratio von über 70%. Die Performance
Ratio wird oft auch als Qualitätsfaktor (Q) bezeichnet. Solarmodule auf
der Basis von kristallinen Zellen erreichen einen Qualitätsfaktor von
0,85 bis 0,95, netzgekoppelte Anlagen liegen im Durchschnitt bei 70 bis 75
%. |
| Photovoltaik |
Erzeugung
von elektrischem Strom aus Sonnenenergie. In Solarzellen, meist aus
Silizium, werden unter Zufuhr von Licht oder Wärme positive und negative
Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so Gleichstrom erzeugt, der
direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann. Soll Sonnenenergie auch
zum Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechselspannung genutzt oder ins
öffentliche Netz eingespeist ("verkauft") werden, wird ein
Wechselrichter benötigt.
Vorteile der Photovoltaik sind die saubere, "ökologische"
Stromerzeugung und die Möglichkeit, Verbraucher unabhängig vom Stromnetz
zu betreiben (Insellösung), z.B. im Wochenendhaus, in Gärten und Parks
oder zur Beleuchtung von Wartehäuschen. Als wesentlicher Nachteil werden
die - im Vergleich zur Solarthermie - relativ hohen Kosten bewertet, das
Preis-Leistungsverhältnis muss bei PV-Anlagen stets beachtet werden. |
| Pitchregelung |
Die
aktive Blattverstellung (pitch) beeinflusst den Auftrieb des Rotorblattes
der Windenergieanlage durch kontinuierliche Änderung des
Blattanstellwinkels. Die aktive Blattverstellung erfordert höheren
mechanischen Aufwand als der passive Strömungsabriss (stall). |
| Referenzstandort |
Die
Förderung von Windkraftanlagen durch das Energie-Einspar-Gesetz ist nach
Ablauf der ersten 5 Jahre von der durchschnittlichen
Jahreswindgeschwindigkeit der einzelnen Anlage abhängig. Dabei wird als
Bemessung ein sogenannter Referenzstandort (durchschnittlicher deutscher
Standort) mit einer Windgeschwindigkeit von 5,5 m/s, gemessen in 30 Metern
Höhe, zugrunde gelegt. |
| Regenerative
Energien |
Als
regenerative oder erneuerbare Energien bezeichnet man die Energiequellen
oder Energieträger, die sich auf natürliche Weise in menschlichen Zeitmaßstäben
erneuern. Sie stehen im begrifflichen Gegensatz zu fossilen (Kohle, Erdöl,
Ergas) und atomaren (Uran) Energieträgern, die sich im Laufe von
Jahrmillionen in geologischen Prozessen gebildet haben. Die Erdwärme kann
zwar nicht zu den regenerativen Energien gezählt werden, ihre Nutzung
wird ihnen aber gleichgestellt.
Regenerative Energien sind auf die Sonnenstrahlung zurückzuführen: Wind,
Wasserkraft und Biomasse. Die Sonnenstrahlung wird direkt durch
Kollektoren gewonnen, Wind durch Rotoren, Wasserkraft durch Strömungs-
und Gezeitenkraftwerke. Energie aus Biomasse wird durch Verbrennung (Holz)
oder Vergärung bzw. Vergasung (Silage, Gülle) gewonnen.
Regenerative Energien stehen überall zur Verfügung und können in einem
den jeweiligen Verhältnissen angepassten Energie-Mix genutzt werden. Dies
ist ökologisch sinnvoll, sozial verträglich und fördert die
wirtschaftliche Flexibilität und Innovation. Das seit April 2000 in
Deutschland gültige Erneuerbare-Energien-Gesetz hat zum Ziel, den Anteil
regenerativer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahre 2010 zu
verdoppeln. |
| Rückbau |
Rückbau
ist die Demontage der Windkraftanlage bei Betriebseinstellung. In Höhe
der dafür anfallenden Kosten wird vorsorglich eine besondere Rücklage
gebildet, die bei Betriebsaufgabe aufgelöst wird. |
| Solarmodul |
Ein
Solar- oder PV-Modul besteht aus mehreren aneinander angeschlossenen
Solarzellen, die zwischen zwei Glas- oder Kunststoffscheiben eingebettet
und so vor Witterungseinflüssen geschützt sind. PV-Module werden in der
Regel in einem Rahmen auf dem Dach oder einem Trägergestell montiert.
Module werden für Standardspannungen, z.B. für 12 Volt, geliefert. |
| Solarzelle |
In
Solarzellen, meist aus Silizium, werden unter Zufuhr von Licht oder Wärme
positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so
Gleichstrom erzeugt, der direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen
kann. Soll Sonnenenergie auch zum Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt
Wechselspannung genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist
("verkauft") werden, wird ein Wechselrichter benötigt.
Wirkungsgrad einer Solarzelle aus monokristallinem Silizium: etwa 24 %
(Labor) bzw.14 bis 17% (Produktion)
Wirkungsgrad einer Solarzelle aus polykristallinem Silizium: etwa 18 %
(Labor) bzw. 13 bis 15% (Produktion)
Wirkungsgrad einer Solarzelle aus amorphem Silizium: etwa 13 % (Labor)
bzw. 5 bis 7 % (Produktion) |
| Stallregelung |
|
Der passive
Strömungsabriss (stall einer Windenergieanlage) vermindert den
Auftrieb und erhöht den Widerstand des Rotorblattes. Bei
zunehmenden Wind wird der Anstellwinkel des Blattprofils zum Wind größer,
bis die Strömung auf der Oberseite des Profils abreißt.
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| Stirlingmotor |
Der
schottische Pfarrer Robert Stirling ließ 1816 einen Heißluftmotor
patentieren, dessen Antriebsenergie nicht wie beim Otto- oder Dieselmotor
durch Verbrennung innerhalb des Arbeitszylinders erzeugt wird, sondern dem
Wärme als Antriebsenergie von außen zugeführt wird. Die beiden
miteinander gekoppelten Zylinder des Stirlingmotors sind gasdicht
geschlossen und mit einer konstanten Menge Arbeitsgas (Helium) gefüllt.
Ein Zylinder wird von außen erhitzt, der andere bleibt kühl. Die
Druckdifferenz zwischen beiden Zylindern treibt zwei miteinander
verbundene und phasenverschoben arbeitende Kolben an. So kann das gekühlte
Gas wieder in den heißen Zylinder geschoben werden, sich dort ausdehnen,
den Kolben antreiben und so fort.
Seit sich Forschung und Technik verstärkt mit der Nutzung regenerativer
Energien befassen, ist die alte Technik des Heißluftmotors wieder ins
Blickfeld geraten. Ein Stirlingmotor kann direkt vom Sonnenkollektor
erhitzt werden oder als Motor in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) arbeiten,
das Wärme und Strom zugleich erzeugt, arbeiten. Er läuft sauber, geräuscharm,
ruhig und wartungsfrei und erreicht schon bei einer elektrischen Leistung
ab 1 Kilowatt sehr gute Wirkungsgrade.
Bisher blieb der Heißluftmotor mehr ein Objekt für Tüftler und Bastler
als für die industrielle Anwendung. Kleinmotoren für BHKW sind ab 2002
serienmäßig lieferbar. In Kombination mit Solaranlagen und
Biomasse-Heizungen gilt der Stirlingmotor als dezentral einsetzbares
Elektrizitätskraftwerk der Zukunft. |
| U |
Abkürzung
für die elektrische Spannung, die in Volt angegeben wird.
Leistung (P, gemessen in Watt), Spannung (U, gemessen in Volt) und Strom
(I, gemessen in Ampere) sind die wichtigsten Kennzahlen einer PV-Anlage.
Sind zwei Werte bekannt, lässt sich für die Leistung von Elektrogeräten
aus diesen der dritte Wert errechnen:
Strom = Leistung : Spannung (Ampere = Watt :Volt)
Leistung = Spannung x Strom (W = V x A)
Spannung = Leistung : Strom (V = W : A)
Für die Berechnung der Leistung einer PV-Anlage darf jedoch nicht der
Kurzschlussstrom (I kurz) mit der Leerlaufspannung (U leer) multipliziert
werden, sondern nur der tatsächliche Strom bei der jeweiligen Gerätespannung
- dieser ist leider immer etwas niedriger. Die exakten Werte können der
Strom-Spannungs-Kennlinie entnommen werden. |
| Umspannwerk |
Als
Umspannwerk bezeichnet man eine Transformator- oder Verteilerstation, an
der die Spannungsebene des Windparks auf die Spannungsebene des
Energieversorgungsunternehmens (EVU) transformiert - umgesetzt - wird
(z.B. von 30 kV/Kilovolt auf 110 kV). |
| V |
Abkürzung
für Volt, die Einheit der elektrischen Spannung. (In englischen Texten
auch Formelzeichen für Spannung).
Leistung (P, gemessen in Watt), Spannung (U, gemessen in Volt) und Strom
(I, gemessen in Ampere) sind die wichtigsten Kennzahlen einer PV-Anlage.
Sind zwei Werte bekannt, lässt sich für die Leistung von Elektrogeräten
aus diesen der dritte Wert errechnen:
Strom = Leistung : Spannung (Ampere = Watt :Volt)
Leistung = Spannung x Strom (W = V x A)
Spannung = Leistung : Strom (V = W : A)
Für die Berechnung der Leistung einer PV-Anlage darf jedoch nicht der
Kurzschlussstrom (I kurz) mit der Leerlaufspannung (U leer) multipliziert
werden, sondern nur der tatsächliche Strom bei der jeweiligen Gerätespannung
- dieser ist leider immer etwas niedriger. Die exakten Werte können der
Strom-Spannungs-Kennlinie entnommen werden. |
| W |
Abkürzung
für Watt, die Einheit der (elektrischen) Leistung.
Leistung (P, gemessen in Watt), Spannung (U, gemessen in Volt) und Strom
(I, gemessen in Ampere) sind die wichtigsten Kennzahlen einer PV-Anlage.
Sind zwei Werte bekannt, lässt sich für die Leistung von Elektrogeräten
aus diesen der dritte Wert errechnen:
Strom = Leistung : Spannung (Ampere = Watt :Volt)
Leistung = Spannung x Strom (W = V x A)
Spannung = Leistung : Strom (V = W : A)
Für die Berechnung der Leistung einer PV-Anlage darf jedoch nicht der
Kurzschlussstrom (I kurz) mit der Leerlaufspannung (U leer) multipliziert
werden, sondern nur der tatsächliche Strom bei der jeweiligen Gerätespannung
- dieser ist leider immer etwas niedriger. Die exakten Werte können der
Strom-Spannungs-Kennlinie entnommen werden. |
| Wh |
Abkürzung
für Wattstunde: Die (elektrische) Arbeit, die ein Gerät mit einem Watt
in einer Stunde verrichtet |
| Windertragsberechnung |
Aufgrund
von Referenzanlagen und Windgutachten kann für einen Windpark schon im
vorhinein angegeben werden, welche durchschnittliche Windmenge an einem
Standort zu erwarten ist. Eine seriöse Windertragsprognose sollte
Verluste aus Windschatteneffekte, Reparaturen und Verluste bei der
Durchleitung des Stroms durch das Netz berücksichtigen. Der Abschlag
sollte ca. 10 % betragen. |
| Windgutachten |
Windgutachten
ermitteln, wo sich das Aufstellen der Anlagen lohnt. Windgutachter sollten
das Gütesiegel des Deutschen Akkreditierungsrats vorweisen können. |
| Wirkungsgrad |
Verhältnis
der nutzbaren zur eingesetzten Energie. Zur Illustration: Herkömmliche Glühbirnen
verwandeln etwa 3 - 4 % der eingesetzten Energie in Licht,
Photovoltaikanlagen bzw. Solarzellen erreichen derzeit einen Wirkungsgrad
von 11 - 17 %, thermische Solaranlagen können zwischen 25 und 40 % der
Sonnenstrahlung umwandeln. |
| Wp |
Abkürzung
für Watt peak, s. Peakleistung (Spitzenleistung) |