
Portfoliofonds
Einmal investieren und damit gleich einen sinnvollen Anlage-Mix kaufen -
das versprechen Portfoliofonds. Dabei handelt es sich um geschlossene
Dachfonds, die in verschiedene Anlagesegmente investieren, die untereinander
nur geringe Abhängigkeiten aufweisen. Durch Verteilung des Kapitals auf die
unterschiedlichen Anlageklassen soll eine möglichst hohe Risikodiversifikation gewährleistet
werden.
Durch das richtige Mischungsverhältnis mehrerer Kapitalanlagen
lassen sich so höhere Erträge bei sinkendem Risiko erreichen. Unverzichtbare
Voraussetzung für solche Portfolio-Effekte ist jedoch, dass das Auf und Ab der
Märkte in den einzelnen Anlageklassen weitgehend unabhängig voneinander
verläuft.
Der Nobelpreisträger Harry M. Markowitz entwickelte mit seiner
Portfolio-Theorie bahnbrechende Überlegungen zur optimalen Depotstruktur.
Markowitz hat herausgefunden, dass durch die Beimischung von riskanteren
Anlageklassen das Gesamtrisiko eines Depots paradoxerweise sogar geringer sein
kann als bei der sichersten Einzelinvestition allein. Und das bei gleichzeitig
steigender Renditeerwartung.
Mit einem Portfoliofonds investieren Anleger gleichzeitig in
Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen, Private Equity und
Zweitmarkt-Lebensversicherungen.
Viele Sicherheitselemente unter einem Dach
Die geschlossenen Fonds reagieren auf Marktschwankungen anders als
festverzinslichen Wertpapieren oder Aktien. Wer ein klassisches Depot mit dem
Portfolio eines Dachfonds kombiniert, verbessert durch diese "ausgleichende"
Entwicklung die Sicherheit für das gesamte Depot.
Attraktive Renditechancen
Anleger können bereits mit niedrigen Beteiligungssummen wie Großanleger
investieren und über die richtige Mischung aus Immobilien, Schiffsbeteiligungen,
Lebensversicherungsfonds und Private Equity hohe Renditechancen nutzen.
Komfortabel: Nur eine Beteiligung für 5 Assetklassen
Ein Portfoliofonds ermöglicht über einen Zeichnungsschein die
Beteiligung an 5 Anlageklassen. Der Anleger ist nur - wie gewohnt - in
Deutschland steuerpflichtig. Der Verwaltungsaufwand ist für diese breite
Assetstreuung sehr gering.
Was für andere geschlossene Fonds gilt, hat in besonderem Maße auch für
Portfoliofonds Gültigkeit: Gefragt ist ein Management, das die Expertise in
den Einzelmärkten mitbringt beziehungsweise aussagekräftige Partner mit
Know-how, positiver Leistungsbilanz und einem qualifizierten Marktzugang. Erst
das gewährleistet das Potential, die notwendigen überdurchschnittlichen
Renditen zu erreichen, um die konstruktionsbedingten, höheren Grundkosten des
Fonds zu egalisieren. Darüber hinaus sollte der Anleger die festgelegten
Investitionskriterien des Fonds en détail und möglichst zusammen mit
Fachleuten studieren. Hier lassen sich die zum Teil sehr unterschiedlichen
Anlagephilosophien mit den zu erwartenden Chancen und Risiken am ehesten
abschätzen.