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Der Markt Im Vergleich zu Dubai und den nördlichen Emiraten setzt Abu Dhabi noch stärker auf Privatisierung. Dementsprechend zieht sich die lokale Gesundheitsbehörde, die „Abu Dhabi Health Authority“ derzeit von den bisher staatlich betriebenen Gesundheitseinrichtungen zurück und beschränkt sich auf deren Regulierung und Kontrolle. Auch die bisherige Subventionierung der Auslandsbehandlungen der Lokalbevölkerung soll schrittweise durch entsprechend qualitatives Angebot vor Ort ersetzt werden. Mittelfristig soll Abu Dhabi zu einem Standort entwickelt werden, der im Gesundheitssektor ein internationales Publikum anzieht. Der Gesundheitssektor Ende der 1950er Jahre gab es
sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi weder Ärzte noch Kliniken in irgendeiner
Form. Im Jahr 1961 wurde die erste Missionsklinik im 160 km entfernten Al-Ain
eröffnet. Das erste Krankenhaus in Abu Dhabi folgte erst im Jahre 1967.
Nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft wurde der Medizinmarkt auch für internationale Medizinunternehmen interessant, was zur Ansiedlung verschiedener, zum Großteil US-amerikanischer Gesundheitsversorger führte. Die Entwicklung wurde jedoch nicht vom Know-how-Transfer, sondern vielmehr vom Bestreben der Gewinnmaximierung dieser Unternehmen geprägt. Dies führte dazu, dass in den VAE für eine Versorgung, die weit unter westlichem Niveau lag, erheblich zu hohe Kosten berechnet wurden. Dieser Sachverhalt war die Ursache dafür, dass die wohlhabenden Einheimischen zunehmend ins Ausland reisten, um eine bessere medizinische Versorgung zu erlangen. Während die Wirtschaft stark wuchs, Bürotürme und Luxushotels wie Pilze aus dem Boden schossen, blieb die medizinische Versorgung in den VAE weit hinter den Standards der westlichen Welt zurück. Die aktuell vorhandene medizinische Versorgungsstruktur kann mit der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung nicht mithalten. Veränderte demografische Strukturen, ein ungesunder Lebenswandel und höhere Ansprüche an die medizinische Versorgung führen zu einer nicht bedienbaren Nachfragesituation. Dabei werden nicht nur Krankenhäuser, Medizintechnik und pharmazeutische Erzeugnisse benötigt, sondern insbesondere auch ausländische Fachkräfte, allem voran Ärzte und Pflegepersonal. Um dem wachsenden Bedarf an medizinischer Betreuung gerecht zu werden, wurden in den Großstädten teilweise sogar Bürogebäude umgebaut und mit medizinischen Geräten, sowie mit dem zur Verfügung stehenden, unzureichend qualifizierten Personal ausgestattet. Dies lindert zwar die Engpässe bei der medizinischen Versorgung, kann aber nicht als angestrebter Standard gelten. Das Projekt Wichtiger Faktor ist neben dem deutschen Management auch die Versorgung der Patienten durch deutsches medizinisches Personal. Neben den beiden Einheiten in Abu Dhabi ist ein weiterer notwendiger Bestandteil des Konzeptes die Organisation der qualitativen Vermittlung der Patienten zur Behandlung in deutsche Krankenhäuser. Die Stadtklinik “German Clinic Abu Dhabi” Um
dem aktuellen Bedarf schnellstmöglich gerecht zu werden und die Marke „German
General Hospital“ sofort auf dem Markt zu etablieren, wird im September 2008 ein
interdisziplinäres deutsches Ärztehaus im Herzen Abu Dhabis eröffnet.
Nach Absprachen mit der Gesundheitsbehörde wurden die am meisten benötigten Fachbereiche identifiziert: Radiologie, Orthopädie, Pädiatrie und Innere Medizin. Die „German Clinic Abu Dhabi“ wird langfristig als Instrument für die ambulante Versorgung der Patienten und die Nachsorge, die nach in- oder ausländischen Krankenhausaufenthalten notwendig ist, fungieren. Durch den Betrieb der Stadtklinik ab 2008 können bereits während der Bauphase des „German General Hospital“ erhebliche Einnahmen generiert werden. Ab Eröffnung des Krankenhauses ergibt sich durch die ambulanten Vor- und Nachsorgeuntersuchungen der Krankenhauspatienten ein idealer Synergieeffekt. Das Gebäude verfügt über 3 Etagen mit Aufzug und über 700 m² Bruttogeschossfläche. Es wurde ein hochmodernes, nach neuestem Stand der Technik und deutschem Standard konzeptioniertes, funktionales Ärztehaus entwickelt. Die Bauausführungsplanung wurde von Klein & Architekten, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit der Siemens AG, Dubai, erstellt. Besitzer des Gebäudes ist die Al-Fahim-Gruppe. Der Pachtvertrag wurde bereits geschlossen und die Miete für 12 Monate vorab bezahlt, wie dies in den Emiraten üblich ist. Nach der Einreichung der detaillierten Bauausführungsplanung wurde die notwendige Betriebsgenehmigung für die „German Clinic Abu Dhabi“ von der Gesundheitsbehörde bereits erteilt. Das Krankenhaus “German General Hospital” Das Baugrundstück wird vom lokalen Partner Abdullah Al Fahim als sein Joint-Venture-Beitrag zur Verfügung gestellt. Das „German General Hospital“ ist als einziges deutsches Krankenhaus Inhaber einer „Class-A“-Lizenz in Abu Dhabi. Die Bezeichnung „Class A“ bedeutet, dass im Hospital alle medizinischen Fachgebiete angeboten werden können. Alle Leistungen dürfen privat abgerechnet werden.
Das Klinikum Offenbach ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit rund 1.000 Planbetten, 2.400 Mitarbeitern, etwa 33.500 Patienten und einem Umsatz von 152 Mio. Euro im Jahr 2006. Es besteht neben den Verwaltungs- und Versorgungsabteilungen aus 18 Kliniken und Instituten. Das Klinikum Offenbach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Die drei Schwerpunkte des „German General Hospital“ in Abu Dhabi werden in der operativen und konservativen Behandlung, kardiologischer, orthopädischer und Erkrankungen der Gefäße liegen. Gerade in diesen Bereichen ist Offenbach als Betreiber durch sein Kompetenzzentrum Gefäßmedizin prädestiniert. So hat das Gefäßzentrum Offenbach den Zertifizierungsprozess der „Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie“ durchlaufen und wurde im Dezember 2006 offiziell zertifiziert. Außerdem ist es von der „Deutschen Röntgengesellschaft“ zertifiziert. Der Chefarzt der Radiologie, Professor Nikolaos Zamboglou, gehört zu den besten Strahlentherapeuten Deutschlands.
Die Patientenvermittlung Patienten, die sich in der Vergangenheit in Eigenregie in deutsche Kliniken zur Behandlung begeben haben, hatten oft das Problem fehlender Nachsorge im Heimatland. Es fehlte an der kommunikativen Schnittstelle zwischen den in- und ausländischen Behandlern. So wurden notwendige Reha-Aktivitäten oder verordnete Medikationen nach der Rückkehr in die VAE oftmals nicht eingehalten oder fortgeführt, da die Mediziner vor Ort oft deren Notwendigkeit nicht erkennen konnten. Diese Situation stellte bisher für den Gesamterfolg einer Behandlung ein großes Problem dar. Die Schnittstelle deutscher Medizinqualität vor Ort in Abu Dhabi kann dieses Problem vollständig lösen. Qualitative Patientenvermittlung ist in wirtschaftlicher Hinsicht besonders interessant: Zum einen stellt dieser Bereich eine weitere lukrative Einnahmequelle dar, zum anderen werden Problematiken deutscher Kliniken bei der Abrechnung arabischer Patienten gezielt vermieden. Patienten werden sowohl vom „German General Hospital“ als auch direkt von der „German Clinic Abu Dhabi“ an deutsche Krankenhäuser zur Behandlung vermittelt. Als hierfür zu erwartende Honorare von den deutschen Kliniken werden rund 1 Mio. Euro p.a. an zusätzlichen Einnahmen für das Gesamtprojekt prognostiziert.
In dieser Freihandelszone findet eine Besteuerung von Gewinnen bzw. Einkünften juristischer und natürlicher Personen nicht statt. Die Gewinne der Al-Alamia Trading FZC können somit ohne steuerliche Vorbelastung an die Fondsgesellschaft ausgeschüttet werden. Die SHEDLIN Middle East Health Care 1 GmbH & Co. KG ist eine vermögensverwaltende Gesellschaft, die keine originäre gewerbliche Tätigkeit ausübt. Somit sind die Veräußerungserlöse nach aktueller Rechtsprechung überwiegend steuerfrei. Ausschüttungen unterliegen der Abgeltungssteuer. Die Vorteile auf einen Blick Unsere Meinung
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